Das Mausoleum an Bard

von Willis Crichton

        

Neben der Campuscenterstraße in der Mitte von Bard steht ein Mausoleum, in dem ein unbekannter Mann liegt.  Die Geschichte sagt, dass John Bard am 7. Dezember 1850 nach Saugerties ging und seine Frau Juliet hinterließ.  Bevor er abfuhr, sagte er zu seiner Frau: „Warte du auf mich.  Ich komme heute Abend zurück.“  Aber er kam tagelang nicht zurück.  Sie wartete immer weiter und nach drei Monaten begann sie ein Mausoleum zu bauen, weil sie dachte, dass ihr Mann tot sei.  Aber sie hatte noch Hoffnung.  Sie betete jeden Tag für ihren Mann und die Bardleute halfen ihr und spendeten Geld für ihr Projekt, weil sie so hoffnungsvoll war.  Mit der Hilfe der Bardleute baute die Frau das Mausoleum und als es gebaut war, weinte Juliet so sehr, dass die Tränen eine Pfütze  bildeten.  In der Pfütze sah Juliet das Gesicht ihres Mannes.  John sagte: „Warte du auf mich.  Ich komme heute Abend zurück.“ Und sie weinte so sehr, weil sie wusste, dass sie seine Stimme nie wieder hören würde.  Aber als es Abend wurde, kam ihr Mann zurück nach Bard.  Er war acht Jahre lang weg gewesen.  Die Frau weinte vor Freude und umarmte ihren Mann, der auch vor Freude weinte.  Er brachte Kleinodien mit sich zurück.  Er brachte einen Stein von den Catskills und sagte, dass er vor acht Jahren in den Bergen eingeschlafen sei.  Die Bardleute waren außer sich vor Freude und seither gibt es jeden Tag eine Fete am Mausoleum.  Und die Eheleute lebten fröhlich bis an ihr Ende.

Das Original finden Sie bei Ted Quinlan.

 

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